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Dan Brown – Das Verlorene Symbol

Am 14. Oktober 2009 erschien das neue Buch von Dan Brown: Das verlorene Symbol. Bereits mit „Sakrileg“ und „Illuminati“ erregt er Aufsehen. Geschickt verwob er Fakten mit Fiktion. Was ist nun aber dran an seinem neuen Roman, und was davon ist wahr?

Aussagen zur Noetik in dem Roman

In dem Roman wird dargelegt, dass Noetik als wissenschaftliche Disziplin neu, aber im Grunde eine der ältesten Wissenschaften der Welt ist. Dabei handelt es vom Studium des menschlichen Denkens. Doch haben die Alten das Denken besser begriffen als der heutige Mensch. Die Ursache dafür ist, dass das Denken die einzige Technologie war, die den Alten zur Verfügung stand. Diese Technologie, den Verstand, haben die antiken Philosophen voller Hingabe studiert. In den Veden wird vom Fluss geistiger Energie gesprochen. In der Pistis Sophia wird das universelle Bewusstsein beschrieben.

Der Mensch verfüge über ungeheure geistige Macht, nun zeigt die Wissenschaft, dass der Zugriff auf diese Macht ein physischer Prozess ist. Das menschliche Gehirn kann Kräfte heraufbeschwören, die übermenschlich sind. Unser Geist vermag eine Energie zu erzeugen, die in der Lage ist, Materie zu transformieren.

Sind wir Gott?

Eine Kernaussage des Romans ist, dass der Eckstein des Washington Monuments die Bibel sei. Zudem soll die Bibel voller wissenschaftlicher Informationen stecken, man muss nur die kryptischen Gleichnisse verstehen. Als Beispiel wird angeführt, das Gottes Tempel kein Gebäude ist, sondern unser Körper, der Mensch ist Gottes Tempel. Gott ist real, eine geistige Energie, die alles durchdringt. Der Mensch wurde nach dem Bild geistiger Energie erschaffen. Damit war nie unser Körper gemeint. Nicht wir sollen auf Gott warten, Gott wartet auf uns.

Wir selber können Schöpfer sein, die Realität beherrschen. Dafür bedarf es aber einer Fokussierung und festen Glauben. Einige Menschen zeigen dafür mehr oder weniger Talent als andere.

Wissenschaftliche Beispiele

Als erstes Beispiel wird die Wiegung der Seele angeführt. Dabei wird von den Wissenschaftlern versucht, beim Sterben eines Menschen zu zeigen, dass dieser leichter wird. Solche Versuche haben tatsächlich stattgefunden. Allerdings ergaben sich nie signifikante Gewichtsunterschiede. Dass die Seele ein Gewicht hat gilt es also noch zu beweisen.

Als weiteres Beispiel wurde angeführt, dass durch die Kraft der Gedanken Krebs geheilt werden konnte. Es sind sehr viele plötzliche Heilungen von Krebs bekannt, besonders, wo Menschen ihre Lebenseinstellung, also ihr Denken, geändert haben. Leider ist auch dies wissenschaftlich nicht anerkannt.

Eine weitere wichtige Kernaussage ist: Die Kraft der menschlichen Gedanken wächst exponentiell mit der Anzahl der Personen, die den gleichen Gedanken teilen. Zwei Menschen zusammen sind stärker als mehrere einzelne Personen.

Fazit

Dan Brown führt in seinem Buch viele Themen der Noetik an. Beweise, die in dem Buch erbracht wurden, sind in der Realität nicht vorhanden, oder werden von den Normal-Wissenschaften nicht akzeptiert.

Dan Brown sieht ein Zeitalter der Erleuchtung, in dem wir das grenzenlose menschliche Potential nutzen. In seinem Buch führt er einige wahre Fakten an und es bleibt zu hoffen, dass er Recht behält.

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