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Zentral-Mexiko, 35 Meilen nordöstlich von Mexiko-Stadt, in einem Hochland Plateau, liegt die archäologische Ausgrabungsstätte der antiken Stadt von Teotihuacan. Gegründet um 100 vor Christus und bestand bis zu seinem Fall zwischen dem siebten und achten Jahrhundert. Zu der damaligen Zeit war Teotihuacan eine der größten Städte in der gesamten antiken Welt, mit über 150.000 Einwohnern auf dem Höhepunkt seiner Zeit. Wenn man durch die Stadt geht bemerkt man sofort den Unterschied im Vergleich zu anderen antiken Städten. Teotihuacan ist erstaunlich, die Stadt hat diese fortschrittlichen aber trotzdem antiken Ausstrahlung in sich.

Laut den Archäologen legt das fortschrittliche Design von Teotihuacan nahe, dass die alten Baumeister hervorragende Kenntnis über Architektur sowie über von komplexen mathematischen und astronomischen Wissenschaften. Forscher haben zahlreich und bemerkenswerte Ähnlichkeiten zu den großen Pyramiden von Ägypten festgestellt.

Die Pyramide der Sonne ist genau halb so groß wie die Pyramide von Gizeh. Der Tempel der Sonne, der Tempel des Mondes, und der Tempel des Quetzalcoatl sind ein Abbild des Orion-Gürtels. Auf die selbe Art wurden auch die drei Pyramiden vom Gizeh-Plateau angelegt. Dies scheint etwas zu komplex als, dass soetwas ein reiner Zufall sein kann. Eine alte Zivilisationen in Ägypten und eine in Zentral-Mexiko, über 7000 Meilen voneinander getrennt, haben auf dieselbe Art und Weise ihre Denkmäler auf die Orion-Konstellation Ausgerichtet, was selbst Wissenschaftler und Archäologen bis heute verblüfft. Man könnten versuchen, dieses Phänomen zu erklären, aber man kommt zu keiner logischen Schlussfolgerung, als, dass diese Zivilisationen in irgendeiner Weise verbunden waren.

Eines der interessantesten Dinge über Teotihuacan ist, so stellten Archäologen fest, die umfangreichen Verwendung von Glimmer in zahlreichen Strukturen und Konstruktionen. Dieses Mineral wird erst wieder über 2000 Kilometer entfernt in Brasilien gefunden. Glimmer wurd in allen Gebäuden, Wohnanlagen, Tempeln und auf den Straßen gefunden, so dass im Grunde ist dieses Mineral in ganz Teotihuacan verteilt. Die Pyramide der Sonne in Teotihuacan enthalten beträchtliche Mengen von Glimmer in Schichten von bis zu 30 cm.

Die menschliche Verwendung von Glimmer geht zurück bis in prähistorische Zeiten. Glimmer war alten indischen, ägyptischen, griechischen, römischen und chinesischen Zivilisationen, sowie auch den Azteken der Neuen Welt bekannt. Die früheste Verwendung von Glimmer in Höhlenmalereien in wurden in der Altsteinzeit (40.000 bis 10.000 BC v. Chr.) gefunden.
Glimmer wurde jedoch nicht in diese Konstruktionen zu Dekorationszwecken eingebaut, da man es nicht sehen konnte. Somit ist es klar, dass dieses Mineral in diese Monumente zu einem anderen Zweck eingearbeitet wurde. Glimmer (eine Siliziumverbindung) bleibt als Elementstabil, wenn es Strom, Licht, Feuchtigkeit und extremen Temperaturen ausgesetzt wird. Es hat hervorragende elektrische Eigenschaften als Isolator und als Dielektrikum. Glimmer kann sehr dünn (von 0,025 bis 0,125 mm oder dünner) aufgeteilt werden, während dessen elektrische Eigenschaften dabei erhalten bleiben. Es ist bis zu einer Hitze von 500 ° C thermisch stabil und ist beständig gegen starke elektrische Entladungen. Muskovit, eine Form des Glimmer welcher hauptsächlich von der Elektroindustrie in Kondensatoren verwendet wird. Diese sind ideal für Hochfrequenz-und Radiofrequenzen geeignet. Phlogopit-Glimmer bleibt bei höheren Temperaturen stabil (900 ° C) und wird in Anwendungen, in denen eine Kombination von hoher Wärmebeständigkeit und elektrische Eigenschaften erforderlich ist verwendet. Sowohl Muskovit und Phlogopit wurden in Teotihuacan verwendet.

Wir wissen also, dass Glimmer in Teotihuacan nicht für ästhetische Zwecke verwendet wurde, weshalb es einen anderen spezifischen und guten Grund gegeben haben muss dieses Material zu verwenden. Aus diesem Grund ist anzunehmen, das sie genauestens über die Eigenschaften von Glimmer Bescheid gewusst haben.
Teotihuacan, ein Wunder der antiken Ingenieurskunst.

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