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Schimpanse Ham: Der erste Affe der ins Weltall flog.

Schimpanse Ham: Der erste Affe der ins Weltall flog.

Es ist bekannt, dass die Amerikaner in den 50er Jahren auch mit Tieren experimentieren. Gab es das auch schon 1947?

Don Montoya(White Sands Missile Range):“In einer der Versuchsreihen mit dem Namen Albert, wurden auch Raketen mit Affen in der Spitze gestartet. Sie haben natürlich nicht überlebt, aufgrund technischer Schwierigkeiten. Es war in den späten 40ern und den frühen 50ern, noch vor Ham, dem berühmten Schimpansen, den man drüben in Alamogordo trainiert hat.

Unsere Recherche, bringt zum ersten Mal ans Licht, dass Tierexperimente schon sehr viel früher unternommen wurden als bisher angenommen. Könnte Roswell vielleicht ein Hochgeheimes Experiment gewesen sein, dass fatalerweise fiel schlug? Könnte es sein, dass eine V2 mit Tieren an Board, aus der Bahn geriet und das die Erklärung ist für die Leichen und die merkwürdigen Wrackteile, die die Zeugen beschreiben? Waren die Metallteile mit den Bemerkenswerten von der Foster Ranch vielleicht Trümmer einer V2?

Montoya:„Wir hier in White Sands haben unsere Unterlagen über diese Zeit genau geprüft und nichts gefunden, dass wirklich auf Roswell passt. Wir haben zwar Ballonexperimente gemacht aber nicht in den betreffenden Monaten. Und bei den Raketenstarts, gab es keine Verluste. Außerdem gab es damals keine Raketen, die bis Roswell geflogen wären.“

Bislang hatten viele Skeptiker eine V2 für die Wahrscheinlichste Erklärung des Roswell-Zwischenfalls gehalten. Diese Möglichkeit scheidet offensichtlich aus. Und auch unter den Wissenschaftlern hier, gibt es Leute, die an UFOs glauben.

Montoya:“ Der Absturz bei Roswell ist ein Rätsel. Hier haben Leute gearbeitet, die an UFOs glauben und ihre eigenen Geschichten haben. Berühmte Leute, die ich hier nicht nennen möchte. Sie glauben an UFOs und haben sie auch gesehen. Nicht direkt hier aber in der Umgebung. Und dann gibt es natürlich Gerüchte über die UFOs auf der Holloman Air Force Space, die angeblich in den 50er Jahren erbeutet wurden. Das kann man natürlich nicht so ernst nehmen. Hier hat jeder seine eigene UFO-Geschichte.“

Weil trotz vieler Erklärungsversuche, die Gerüchte über Roswell zunahmen, wandte sich der Kongressabgeordnete aus New Mexiko, Steven Schiff, mit der Bitte um die Aufklärung der Air Force. Die Antwort war ungewöhnlich.

Steven Schiff: U.S.-amerikanischer Politiker

Steven Schiff: U.S.-amerikanischer Politiker

Steven H. Schiff:„Ich bekam einen Brief von einen Luftwaffenobers, der einen einzigen Satz enthielt:“ Wir haben Ihren Brief an das National Archiv weitergeleitet.“ Das war eine ziemliche Überraschung, denn normalerweise, bieten Regierungsstellen, auch wenn sie nicht direkt helfen können, ihre Unterstützung an. Sie schieben einen nicht einfach ab. Also habe ich einen zweiten Brief geschrieben. Direkt an das Pentagon und habe gefragt, ob sie meine Bitte um Informationen tatsächlich auf diese merkwürdige Art beantworten wollen. Ich bekam Antwort von einem Mitarbeiter des Ministers, der weniger ruppig war aber das Gleiche sagte: Wir haben ihre Anfrage an das Nationale Archiv weitergeleitet.“

Die Antwort, die der Abgeordnete, Schiff, von dort erhält, ist Kurz:

“Wir haben über den Vorfall keine Unterlagen.“

Schiff:

“ Damit war ich nun gar nicht zufrieden. Ich bekam das Gefühl, dass ich zum Narren gehalten wurde. Dass das Pentagon von Anfang an wusste, dass es dort keine Informationen gab.“

Die Luftwaffe beharrte weiter auf ihren Standpunkt, dass Roswell das Wrack eines Wetterballons gewesen sei. Kein UFO, keine Aliens. Aber Schiff gelang es trotzdem, eine Untersuchung durchzusetzen.
Im Juli 1994, gesteht die Air Force in ihrem offiziellen Bericht ein, dass die Wetterballongeschichte, tatsächlich eine Lüge war. Abgestürzt, so heißt es jetzt, sei damals ein Ballon ganz anderer Art. Es gibt Aufnahmen vom Projekt Mogul, einem Hochgeheimen Unternehmen, mit dem die Explosion sowjetischer Atombomben akustisch erfasst werden sollte. Glaubt man der Luftwaffe, dann ist jetzt Projekt Mogul die wahrscheinlichste Erklärung für den Roswell-Zwischenfall.

Charles B. Moore(Leiter des Projekts „Mogul“)„Ich glaube das unser Flug Nr. 4 am 4. Juni wahrscheinlich für die Wrackteile verantwortlich ist, die der Farmer fand. Dieser Ballon ging verloren. Soweit ich mich erinnere verlor ihn unsere B17 über dem Ort Arabella, etwa 17 Meilen von der Fundstelle der Trümmer.“

Merkwürdigerweise zeigen die Unterlagen keine Eintragungen für Flug Nr. 4, der jetzt die Erklärung von Roswell sein soll. Moore sagt, dass erfolglose Flüge nicht dokumentiert wurden. Aber andere Erfolglose Flüge finden sich in dem Logbuch. Diese und andere Unstimmigkeiten, lassen viele daran zweifeln, das Projekt Mogul die Erklärung des Roswell-Zwischenfalls ist. Auch den Kongressabgeordneten von New Mexiko, Steven Schiff:

„Bisher gibt es drei verschiedene Erklärungen des Militärs über diesen Absturz. Zuerst war es eine fliegende Untertasse(Heute wäre das ein UFO), dann haben sie gesagt:“ Tut uns leid! War nur ein Wetterballon.“Ich finde es sehr merkwürdig, dass bei diesem Elitegeschwader, das als einziges Geschwader für Atomeinsätze gerüstet war, ein UFO nicht von einem Wetterballon unterscheiden konnte. Und jetzt heißt es, es handele sich um ein geheimes Experiment, mit dem Atombombenexplosionen erkannt werden sollten. Es besteht also kein Zweifel, dass etwas abgestürzt ist. Die Frage ist nur, was?“

[easyazon_block add_to_cart="default" align="left" asin="1780391374" cloaking="default" layout="right" localization="default" locale="DE" nofollow="default" new_window="default" tag="xterrica-21"]Wenn es kein Ballon war, keine V2, was dann? Und in welcher Beziehung zum Roswell-Zwischenfall steht der dubiose Film mit der Autopsie? Denn die Geschichte des Kameramanns, beginnt mit einem ganz anderen Datum.

Ray Santillli:„Der Absturz passierte im Juni. Der Kameramann wurde am 2.Juni nach White Sands geschickt. Sie brauchten eineinhalb Wochen, um das Gelände zu säubern. Die Wrackteile wurden zur Untersuchung nach Wright Patterson gebracht. Er hat es gefilmt. Und dann Flog er Anfang Juli nach Dallas, um die erste Autopsie zu filmen. Für ihn sind diese Wesen nicht Aliens sondern Freaks. Er sagt, sie haben hier nichts verloren und er weiß nicht, was sie sind.

Unser Kameramann ist sehr religiös. Er ist absolut davon überzeugt, dass diese Wesen nicht extraterestrischen Ursprungs sind. Er sagt, das Ganze sei ein Verdammtes Experiment. Er nennt sie Freaks.“

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